Tipps & Tricks zum Verkauf von Kunst

Ein Service für Mitglieder der Kunst Arbeitsgemeinschaft

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Social Media für Künstler: Kostenlose PR über Facebook

24. Dezember 2011 von Andrea Weber · Bekanntheit / Reputation, PR / Pressearbeit, Werbung

Soziale Netzwerke eignen sich nicht nur zum virtuellen Plausch mit „Freunden“, sondern können prima PR-Werkzeuge sein. Auch Künstler könnten von der „WWW-Werbetrommel“ profitieren, sollten aber umsichtig mit ihren Veröffentlichungen umgehen.

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Geht es auch ohne Galerie? Kunst direkt aus dem Atelier verkaufen

1. Dezember 2011 von Dr. Isa Bickmann · Ausstellungen, Galerien / Galeristen, Organisation, Preis / Wert, Sammler, Verkaufen

Der Atelierverkauf aus der Sicht einer Kunstmarktexpertin mit vielen Hinweisen und Ratschlägen

Muss man als Künstler mit einer Galerie zusammenarbeiten?

Diese Frage ist klar mit nein zu beantworten! Es geht auch ohne, nur ist es, sofern die Kunst in Zukunft alleinige Einkommensquelle werden soll, nicht unbedingt einfach.

Eine gute Galerie sollte dem Künstler wesentliche Dinge abnehmen: Kaufverhandlung mit den Sammlern, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Transportorganisation, im Idealfall auch die Bearbeitung von Leihanfragen sowie die Vermittlung der künstlerischen Konzepte an Ausstellungsmacher und vieles mehr. Leider leisten dies die wenigsten Galerien, denn die intensive Betreuung eines Künstlers ist zeitaufwändig und oft nur von Händlern mit Mitarbeiterstamm zu erfüllen, kleine Galerien sind in der Regel personell unterbesetzt.

Galerien leisten im Kulturbetrieb eine wichtige Aufgabe: Sie bieten Künstlern und Künstlerinnen die Möglichkeit ausstellen, wenn Museen noch kein Interesse haben oder bevor institutionelle Einrichtungen Interesse entwickeln. Eine Ausstellungspraxis ist unabdingbar, daran misst sich der Bekanntheits- und Reifegrad eines Künstlers. Darauf achten auch Sammler.


Das Atelier als Verkaufsort

Als Alternative bietet sich die Selbstvermarktung aus dem eigenen Atelier heraus an. Klarer Vorteil: Sie sind nicht den Launen eines ja doch zu oft divergenten Ausstellungsprogramms ausgesetzt, Sie bekommen sogleich persönlichen Kontakt zu den Freunden Ihrer Kunst und Sie müssen keine Provisionen abtreten. Wenn Sie die Sache selbst in die Hand nehmen, ist allerdings einiges zu beachten.

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Wie schreibe ich eine Kurzbiografie? Anleitung für Künstler

19. Oktober 2011 von Andrea Weber · Ausstellungen, Galerien / Galeristen, PR / Pressearbeit, Werbung

Wer sind Sie? Was machen Sie? Was macht Sie als Künstler so individuell und interessant? Zeigen Sie, was Sie haben!

Im „ABC des Journalismus“ heißt es: „Das Porträt als journalistische Darstellungsform berichtet über eine Person und vor allem über jene Teile seiner Biografie, die außergewöhnlich sind.“ Und weiter steht dort in der „Bibel der Journalisten“: „Grundsätzlich kann jeder Mensch porträtiert werden, der für die Öffentlichkeit interessant ist.“ Sie als Künstler sind ein Mensch des öffentlichen Interesses. Ihre Arbeit entsteht durch Ihre Persönlichkeit, daher sollten Sie auch bereit sein, Ihre Individualität, Ihr Denken und Handeln und Ihre Lebensform ein stückweit Preis zu geben. Denn das ist der Stoff, aus dem die Medien ihre Geschichten machen.

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Kosten und Gewinn einer Galerie – Einige Tatsachen

23. September 2011 von Dr. Isa Bickmann · Ausstellungen, Galerien / Galeristen

Teil 6: Die Finanzen einer Galerie – Ein Blick hinter die Kulissen

Manchmal bin ich doch erstaunt, über das abfällige Knurren aus Künstlermund, wenn es im Gespräch um die Aufteilung des Verkaufserlöses zwischen Galerie und Produzenten geht. Üblicherweise teilt man 50/50, bei erhöhten Produktionskosten wie im Falle eines teuren Bronzegusses auch mal 60 Prozent für den Künstler, 40 Prozent für die Galerie bzw. 70/30. Das sind im Einzelhandel, zu dem der Galeriebereich bekanntermaßen gehört, keine ungewöhnlichen Margen. Darüber hinaus hat das System seinen Sinn, auch wenn es schmerzt, die Hälfte des Verkaufspreises an den Verkäufer abzugeben.

Dann kommt oft die Frage auf: „Warum aber, bitteschön, hat meine Galerie nie Geld, wenn sie doch so viel aus den Verkäufen erhält?“ Da ich seit über 10 Jahren das „Innenleben“ verschiedener Galerien aufgrund meiner Tätigkeiten im Projektmanagement und freier Öffentlichkeitsarbeit sehr gut kenne, ich gleichzeitig auch immer wieder für und mit Künstlern arbeite, seien hier einmal ein paar Tatsachen zusammengestellt.

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Ausstellungsfieber im eigenen Atelier

26. August 2011 von Ulla Neuhaus · Ausstellungen, Organisation, Sammler, Verkaufen, Werbung

Ein Erfahrungsbericht über eine Ausstellung im eigenen Atelier von Ulla Neuhaus

Nach vielen sehr kreativen und ausstellungsintensiven Jahren brauchte ich eine Auszeit, eine Erholungsphase, um neue Ideen zu finden, – sowohl im bildnerischen Bereich als auch im Bezug auf eine andere Präsentation meiner Bilder, – einfach, um einmal eine für mich ganz neue Richtung zu finden, – etwas, was es bisher in meinem Leben als Künstlerin noch nicht gab. Ja, natürlich kommt man im Laufe der Zeit zu einem Punkt, an dem man sich fragt, ob es nicht auch eine andere Arbeitsweise oder eine andere Technik gibt, die Spaß machen würde, sie so zu  bewältigen, dass eben aus dieser Technik ein „stolzes“ Werk präsentiert werden kann. Und so wurde probiert und probiert, gearbeitet wie wild, ich ging an meine Grenzen, mußte aber erfahren, dass diese Art, an einem Werk zu arbeiten, wohl doch so nicht der richtige Weg für mich ist. Aber – ich war um eine Erfahrung reicher und wußte plötzlich genau, dass das, was ich bisher gemacht hatte und immer noch mache, für mich richtig ist, – genau so und nicht anders!

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Ein Win-Win-Projekt für Künstler und Geschäftsleute

2. August 2011 von Andrea Weber · Ausstellungen, Bekanntheit / Reputation, Kooperationen, PR / Pressearbeit, Werbung

Die Wolfratshauser Kunstmeile

Andrea Weber im Gespräch mit dem Galeristen John Schille

Um regionalen Künstlern eine kostengünstige Ausstellungsmöglichkeit zu bieten, hatte man vor drei Jahren in der Kleinstadt Wolfratshausen, im Süden von München, eine pragmatische Idee: Man inszenierte eine sogenannte Kunstmeile in der Altstadt. Wie bei einem Stadtbummel können die Besucher von Geschäft zu Geschäft schlendern und nun anstelle von Waren in den Auslagen der Schaufenster Kunstobjekte bewundern. Die Wolfratshauser Kunstmeile hat sich inzwischen als Kulturinstitution überregional herumgesprochen. Sie findet heuer im September zum dritten Mal statt und Künstler aus ganz Oberbayern bewerben sich, um hier mitzumachen.

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Die Ausstellungsvorbereitung in einer Galerie

2. Juli 2011 von Dr. Isa Bickmann · Ausstellungen, Galerien / Galeristen, Organisation, PR / Pressearbeit, Preis / Wert

Teil 5: Checkliste und Tipps für die Vorbereitung einer Ausstellung in einer Galerie

Inzwischen haben Sie eine Galerie gefunden, die Sie in einer Einzel- oder Gruppenausstellung vorstellen möchte? Wie bereitet man sich vor? Was kann die Künstlerseite tun, um die Galeriearbeit in der Vorbereitungszeit zu unterstützen? Nehmen wir an – und das ist weit häufiger der Fall, als Sie ahnen – die Entscheidung und Terminzusage kam überraschend und kurzfristig, wie ist plötzlicher Hektik zu begegnen?

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Kunst und Karriere – was sagen Galeristen?

1. Juni 2011 von Andrea Weber · Ausstellungen, Bekanntheit / Reputation, Galerien / Galeristen

„Ausstellen und immer wieder ausstellen“

Andrea Weber im Gespräch mit Lia Schneider-Stöckl, Galeristin des Hollerhauses im Münchner Isartal

Zwei Jahre im Voraus warten Künstler, um in dem 400 Jahre alten Hollerhaus im Süden von München ausstellen zu dürfen. Der Grund dafür: Der urige Bauernhof ist nicht irgendein Ort für Kunst und Kultur, sondern er hat eine lange Tradition als Treffpunkt renommierter Künstler in Oberbayern. Nicht nur Maler, Bildhauer oder Fotografen zieht es bundesweit hierher, auch die Filmbranche ist oft zu Gast und nutzt das anmutige Kleinod als Kulisse. Das Hollerhaus ist überregional als die „Pension Resi“ aus der TV-Serie „Der Bulle von Tölz“ bekannt geworden. Wer hier im 95 Jahre alten Galerie-Anbau schon einmal ausstellen durfte, hat eine echte Vorzeige-Referenz in der Vita stehen. Doch wie überzeugt man Galeristen solcher Institutionen von sich und der eigenen Kunst?

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Der Vertrag mit einer Galerie

3. Mai 2011 von Dr. Isa Bickmann · Galerien / Galeristen, Rechtliches, Verkaufen

Teil 4: Verträge und Vereinbarungen mit einer Galerie


Es gibt ja Galeristen, die behaupten, das Menschliche sei nebensächlich in der Zusammenarbeit mit einem Künstler. Doch in der Praxis erweist sich, dass freundschaftliche und geschäftliche Verbindung Hand in Hand gehen: Läuft die eine nicht gut, leidet die andere darunter. Manch ein Händler versucht, Künstler vertraglich an seine Galerie zu binden, um über die Sympathieebene hinaus etwas Verlässliches in der Hand zu halten. Einige benötigen unendlich viel Zeit, sich für eine künstlerische Position so weit zu erwärmen, dass es auch zu einer Ausstellung und zur Aufnahme ins Programm kommt. Andere nehmen genauso schnell auf, wie sie fallenlassen, weil sie einzig und allein an schnellen Verkäufen interessiert sind. Erstere gehen vertragliche Bindungen ein, letztere nur im Falle von Künstlern, für die sogenannte Wartelisten bestehen und deren Weggang einen Umsatzeinbruch zur Folge hätte.

Doch auch wenn die Chemie zwischen Händler und Künstler stimmt, so kann es zu Unstimmigkeiten und Missverständnissen kommen, die, sobald es ums Finanzielle geht, das einstmals gute Verhältnis empfindlich trüben können.

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Wie sich Künstler richtig ins Medienbild setzen

1. April 2011 von Andrea Weber · Ausstellungen, PR / Pressearbeit, Werbung

Was macht ein Foto zu einem guten Pressefoto?

Journalistentipp Teil 3: Das Pressefoto

“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”, diese Redewendung entspricht nirgends mehr der Wahrheit als im Bereich der Medien. Artikel mit Fotografien bleiben länger in Erinnerung. Gute Bilder sprechen im Gegensatz zum Text den Leser emotional an. Die Bildspannung muss stimmen, das Motiv berühren, die Farben kontrastieren. Wenn eine Fotografie all das vorweisen kann, wird sie zum Blickfang und damit zum Wegweiser in den Artikeltext. Die Redakteure kennen die Kraft der Bildsprache. Ein ungewöhnliches Foto kann durchaus dazu führen, dass aus einem kleinen Presseartikel ein großer Aufmacher wird.

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