Tipps & Tricks zum Verkauf von Kunst

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Brotlose Kunst? Lange Durststrecken auf dem Weg zum Traumberuf “Maler”

1. Februar 2010 von Andrea Weber · 6 Comments · Ausstellungen, Bekanntheit / Reputation, PR / Pressearbeit, Preis / Wert

Die wirtschaftliche Situation Bildender Künstler und Künstlerinnen und die Frage: Haben es die Frauen schwerer? Dass die meisten Künstler von ihrer Arbeit nicht reich werden, dürfte nichts Neues sein. Laut einer Umfrage von 2007/ 2008 vom Bundesverband Bildender Künstler (BBK) haben es auch in dieser Branche die Frauen schwerer als die Männer Geld zu verdienen, [...]

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6 Kommentare bisher ↓

  • Moon McNeill

    Die Zahl der Galerien, die ihre Räume zeitweise an Künstler vermieten, steigt. Das belegt, dass es ein sehr gutes Geschäft geworden ist. Nutzen kann das aber nur der Künstler, der genug Geld hat, um Anreisekosten, Verpflegung, Galeriemiete und Bildertransport auch zu bezahlen. Da kommen schnell mal 1000 Euro zusammen. Die Garantie, angesichts dieser Vorleistungen etwas zu verkaufen ist nicht gegeben. Immerhin nimmt dieser Anbieter keine Provision – aber für mich bleibt trotzdem festzustellen, dass wir längst eine Zwei- oder Dreiklassenkunst haben, in der die meisten auf der Strecke bleiben. Darunter auch sehr gute Künstler!

  • Dagmar Richter

    Es ist wie hier geschrieben wird, ein steiniger Weg. Mir fehlen auch die finanziellen Mittel um voran zu kommen. So versuche ich es mit viel Fleiß! dass heißt weiter malen und positiv nach vorn schauen. Irgendwann wird sich eine Tür auch für mich öffnen. Ich bin stolz auf mich, auf meine vorbildliche Leistung,auf dass was ich kann!Viele Bilder hängen von mir schon in verschiedenen Städten und Räumen. Für mich ein Erfolg!!

  • Úlrike Sallós-Sohns

    Wenn Galerien ihre Räume an Künstler für Ausstellungen vermieten zeigt das meines Erachtens eher, dass sie selber mit der Vermarktung ihrer Künstler, die sie betreuen, nicht genug Geld machen können und gerne die Möglichkeit einer weiteren Einnahmequelle nutzen. Ich finde es aber schon eine gute Sache, wenn man so wenigstens seine Werke in einem repräsentativen Umfeld präsentieren kann, wo auch die Hängemöglichkeiten und eine vernünftige Beleuchtung vorhanden ist. Alles kostet Geld. Selbst wenn man mit seinen Bildern die Wände von Büros, Praxen oder Restaurants schmückt, fallen häufig bei Verkäufen Provisionen an. Die Chance, in einer Galerie Bilder zu verkaufen, ist immer größer, denn wer dort reinschaut, ist schon mal an Kunst interessiert und wird eher etwas kaufen.

  • Petra Langmesser

    Der Artikel ist sehr interessant. Ich habe ihn mir gleich 2 mal durchgelesen. Es stimmt immer wieder
    das “Klappern zu Handwerk” gehört. Nur jedem liegt halt das klappern nicht so sehr. Ich habe es letztens erlebt, das eine mir bekannte Journalistin (die jetzt Künstlerin ist) so geklappert hat, das die Vernissage in meinen Augen ein Reinfall war.

  • Shanin

    Mit grossem Interesse habe ich den Artikel und die Kommentare gelesen. Seit einiger Zeit male ich auch “aus dem Bauch”, ohne jetliche Schulung und Theorie, einfach um Lebenskrisen leichter zu verkraften. Die Ergebnisse erfreuen mich sehr und eigentlich erfüllen sie ihren Zweck. Es hat sich mit der Zeit einiges angesammelt und ich träume leise von einer eigenen Ausstellung. Dabei grübele ich darüber wo die Magie der Verführung zum Kauf eines Gemäldes steckt. Meiner Meinung nach besteht das Hauptproblem daran, dass der Künstler eigentlich von sich heraus und für sich malt. Also, die Wahrscheinlichkeit einen Gleichgesinnten zu finden ist wie beim Lotto . Auch wenn es um kommerzielle Sammler geht. Kurz gesagt – solange wir nur das malen, was unserer “Geige” entspricht, bleiben wir mit unseren Kunststücken alleine , oder “darauf sitzen”. Aber – der Sinn und Zweck der Kunst ist der Geist und nicht die Geldbörse, oder? Ich verschenke viele meiner Bilder. Nauv, ne?

  • Mereim Absalon

    Auch Ich fühle mich angesprochen von diesem Artikel.
    Der Druck kunst zu verkaufen ist oft so groß das man vergisst ,warum man eigentlich malt.Seit Ich begonnen habe mit meinen Bildern in die Öffentlichkeit zu gehen ,musste Ich feststellen wie frustrierend das sein kann,das ging so weit das Ich aufhören wollte.Doch um die positiven Aspekte hervor zu holen,es ist ein tolles Gefühl wenn man ein Bild verkauft,die Erfahrung durfte ich auch machen und dafür lohnt es sich dann auch aber nicht des Geldes wegen sondern weil da drausen Leute sind,die deine Werke schätzen ,egeal wie viel es sind.Mit Galerien habe Ich keine guten Erfahrungen gemacht ausser mit meiner eigenen, die Ich eröffnet habe um nicht mehr Türklinken putzen zu müssen.Sie ist zwar nicht immer voll besucht aber um weiter zu machen reicht es mir.Man sollte seinen Erfolg nicht all zu sehr von anderen Abhängig machen!

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