Wie Künstler erfolgreich ihre Kunst verkaufen

Kreativität

Kreativität und Struktur: So haben Genies gearbeitet

Wie sah der Tagesablauf von Genies wie Hemmingway, Andy Warhol oder Picasso eigentlich aus?

Wie haben sie es geschafft, jeden Tag die Zeit und den Platz für ihre Kreativität und ihren Schaffensprozess zu schaffen?

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Kreativität braucht Freiheit und darf nicht durch Grenzen eingeschränkt werden. Dieser Mythos ist weit verbreitet und eben so nicht ganz richtig. Es braucht tatsächlich auch Struktur, Selbstdisziplin und vor allem für jeden Menschen seine ganz eigene Rezeptur, um die eigene Kreativität im Alltag fließen zu lassen und vor allem am Ende auch ein reales Produkt zu erschaffen.

Der Autor Mason Currey hat den Tagesablauf von 161 Malern, Schriftstellern, Komponisten, Philosophen, Wissenschaftlern und anderen großen Denkern untersucht und deren täglichen Rituale und Strategien zur Entfaltung ihrer Kreativität in seinem Buch „Daily Rituals: How Artists Work“ („Tägliche Rituale: Wie Künstler arbeiten“) veröffentlicht.

Der Kommentar von Kai Lange auf Spiegel-Online bringt es gut auf den Punkt:

„Sie hinterlassen kein Werk wie Pablo Picasso? Ihre Notizen für die Nachwelt reichen nicht an Hemingway heran? Kein Grund nachzulassen – denn die im Überblick genannten Geistesgrößen waren nicht nur mit viel Talent gesegnet. Dazu beherrschten sie kluge Strategien, um der Kreativität während des grauen Alltags Raum zu geben – Strategien, von denen auch kleinere Geister wie wir profitieren können.“ (Quelle: SpiegelOnline)

Das Buch gibt es zur Zeit nur auf Englisch, aber zum Glück gibt es zu dem Artikel von Sarah Green einige Beispiele. Sie schreibt in ihrem Blog im Harvard Business manager:

„Und obwohl dieses Buch eigentlich kein Ratgeber, sondern eher ein Sammelsurium netter kleiner Bagatellen ist, fielen mir bei den Lebensbeschreibungen der geistig halbwegs gesunden Genies (die sich mehr auf ihre Selbstdisziplin als auf Alkohol und Aufputschmittel verließen) ein paar gemeinsame Elemente auf, die sich positiv auf ihre Produktivität auswirkten: Der folgende Überblick zeigt, mit welchen Tricks man seine Schaffenskraft steigert und außergewöhnliche Resultate erzielt.“ (Quelle: Havard Business manager)

Dort finden Sie 12 anregende Beispiele aus dem Buch von Hemmingway über Mozart und Andy Warhol bis Picasso.

TIPP: Achte darauf, unter welchen Bedingungen Du kreativ UND produktiv bist. Und dann sorge dafür, dass Du Dir diese für Dich optimalen Bedingungen und die notwendige Struktur im Alltag schaffst. Laß Dich dabei von den Strategien der Genies inspirieren und experimentiere damit, bis Du Dein eigenes Rezept für Dich findest. Du musst Dir ja nicht gleich von anderen die Zahnpasta auf die Zahnbürste streichen lassen.

Aber vielleicht hast Du Dein eigenes Rezept ja schon gefunden? Welche Strategien verwendest Du in Deinem kreativen Schaffensprozess?


Weitere Infos und Links:


Foto von Sun Ladder veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.

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