Wie Künstler erfolgreich ihre Kunst verkaufen

Ausstellungen, Bekanntheit / Reputation, Verkaufen

Kunst erfolgreich verkaufen: Fehlt den Künstlern das Verkäufer-Gen?

Fakt ist: Das Gros der Künstler kann von der eigenen Kunst nicht leben. Sind Künstler daher schlechte Händler?

Vermutlich schon,  ­ denn Kunstwerke sind keine Produkte im herkömmlichen Sinn, sondern als Selbstgemachtes haben sie einen sehr persönlichen Bezug zu ihrem Hersteller. Der Künstler identifiziert sich damit, so dass ihm die nötige Distanz zum Produkt fehlt, um es sachlich und geschäftstüchtig zu verkaufen.

In dem Beitrag „Brotlose Kunst“ schrieb ich kürzlich über die Einkommenssituation von Bildenden Künstlern in Deutschland. Laut den Ergebnissen der letzten Umfrage des „Bundesverbands der Bildenden Künstler“ (BBK) in 2007/2008 wird die Einkommenssituation als „diffizil“ bezeichnet. Das heißt im Klartext, dass Maler, Bildhauer und Grafiker zu den untersten Einkommensgruppen zählen. Laut Umfrage können die wenigsten Künstler von ihrer Kunst leben, die meisten sind auf zusätzliche Einnahmen, beispielsweise aus Lehrtätigkeiten angewiesen oder bekommen finanzielle Unterstützung von ihren Familien und Freunden.

Bildende Künstler arbeiten für einen Hungerlohn

Frauen müssen von 500 Euro im Monat leben, männliche Künstler erwirtschaften gerade mal 708 Euro durchschnittlich. Die Angaben sind Bruttowerte laut Umfrage des BBKs. Warum sich Kunst so schlecht verkaufen lässt, wurde leider nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Umfrage (2007/2008) war die deutsche Konjunktur noch gut und die Finanzkrise erst im Anrollen. Wo liegt also das Problem? Fehlen geeignete Ausstellungsmöglichkeiten? Mangelt es in unserer Gesellschaft an der Kunstliebhaberei? Oder liegt es bei den Kreativen selbst, dass ihnen das „Gen der guten Verkäufer“ fehlt?

„Werde ich kritisiert ist es mir peinlich, werde ich gelobt, ist es mir unangenehm.“

Bei mir ist es vermutlich Letzteres. Meine Selbstdarstellung ist ein Stolperstein, über den ich gerne falle. Wenn ich bei einer Ausstellung für ein Bild kritisiert werde, dann ist es mir peinlich. Das ist ok. Werde ich gelobt, ist es mir unangenehm. Das ist nicht ok. Schlicht „danke“ zu sagen fällt mir schwer. Ich relativere alles, ich rechtfertige mich und am schlimmsten ist es, wenn ich mein Können von anderen Menschen abhängig mache. Beispiel: „Das Bild wirkt hier in dieser Galerie besonders gut.“ Sowas höre ich mich gerne sagen und könnte mich just in diesem Moment dafür ohrfeigen.
Genau diese Einstellung führt unweigerlich dazu, dass meine Professionalität ins Wanken gerät. Nicht nur bei der Malerei geht es mir so, die ich nur als Ausgleich betreibe – sehen Sie und schon ist sie wieder da, diese Unsicherheit – sondern auch als Autorin im Kulturbereich für die Lokalpresse. Kürzlich rief mich eine Malerin an, die ich in ihrem Atelier interviewte und fotografierte. Sie wollte ein Foto für ihre Vita haben. Ich druckste also herum, erklärte warum Fotografen von ihrem Beruf leben müssten, und warum auch ich von meinem Beruf leben muss und am Ende presste ich noch ein wisperndes 20 Euro durch die Lippen, und hätte mich am liebsten wieder ohrfeigen können, weil ich mich viel zu niedrig anbot. Für die Künstlerin wäre es kein Problem gewesen, mehr zu bezahlen. Ich habe inzwischen einen Spickzettel neben das Telefon geklebt, auf dem Folgendes steht: „Sie verstehen, ich arbeite hauptberuflich als Malerin/Fotografin und verlange deshalb ein Honorar von xxx für meine Leistungen.“

Ich werde nie ein guter Verkäufer werden, doch will ich lernen, mich besser darzustellen. Ich habe mir vorgenommen auf meiner nächsten Vernissage, aus der Kritik das zu nehmen, was ich  brauchen kann und für ein Lob schlicht „danke“ zu sagen ­ und kein wenn und aber mehr.

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  1. Der Artikel trifft es genau. Sicher geht es vielen anderen Künstlern auch so. Allerdings gibt es auch Leute, die sehr selbstbewußt auftreten, obwohl es keinen Grund gibt, der das rechtfertigen würde. Immerhin können sie sich auf diese Weise besser verkaufen.

  2. Was Andrea Weber schreibt ist mir vollends bekannt, auch ich habe mich so verhalten, dazu kam noch das schlechte Gewissen überhaupt für meine Kunst Geld zu verlangen.
    Nun, Künstler/innen sind empfindsame Wesen, gefühlsbetont, unter den Berufen sind sie die Mimosen.
    Und dennoch muss uns bewusst sein das wir die Konservatoren unserer Zeit sind in unseren Werken konservieren wir die Zeit.
    Wer wüsste z.B. wie der Doge von Venedig ausgesehen hat wenn nicht ein Künstler in portraitiert hätte, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Außerdem kommt noch dazu das Künstler/innen bei dem Prozess des Schaffens, der Entstehung eines neuen Werkes keinen Gedanken daran verschwendet wie viel Geld er /sie nachher bekommen kann.
    „Der Moment zählt und nicht was ich dafür bekommen kann.“
    Der Moment wo aus einer leeren Leinwand mit der ich jedes Mal einen neuen Kampf beginne oder der Stein der mich jedes Mal aufs neue herausfordert das zählt.
    Das ist auch gut so, denn würde er/sie ein Werk nur beginnen, weil er/sie schon im Kopf hätte „was bekomm ich dafür“, würde seine Arbeit in die Hose gehen, er/sie könnte sich nicht mehr auf das wesendliche konzentrieren, die Glaubwürdigkeit ginge verloren

    In jedem Menschen steckt ein Verkäufer, er muss es nur aus sich heraus holen.
    Dazu muss sich aber jeder bewusst sein was er will.
    Nun ein Käufer möchte das Werk so billig wie möglich erwerben, das sagt er auch, viele prahlen sogar damit, wenn sie es geschafft haben.
    Ich als Künstler möchte das meine Arbeit wie in jedem anderen Beruf gut bezahlt wird, also werde ich alles dafür tun das ich meinen Preis bekomme ohne den Käufer zu verärgern oder zu vergraulen.
    Dazu muss ich aber von meinem Tun überzeugt sein und nicht nur das ich muss den Käufer davon überzeugen, da ist nämlich der Knackpunkt viele Künstler/innen sind von sich nicht überzeugt genug, das wäre auch noch nicht das schlimme. Sie tragen ihre Unsicherheit nach außen, sie beginnen beim Preis zu stammeln, gestikulieren wie wild und verhalten sich wie kleine Kinder die ihr Taschengeld haben wollen und sind nicht in der Lage sich beim Käufer durchzusetzen.
    Sie lassen durchscheinen wie sehr sie das Geld brauchen, damit sie nicht zum Amt laufen oder einer anderen Arbeit nachgehen müssen.
    Das muss nicht gesagt werden, der Käufer merkt es am Verhalten deutet es als Unsicherheit, nicht von seiner Arbeit überzeugt sein und jeder gibt nur sein Geld dort aus, wovon er überzeugt ist , weil er überzeugt wurde.

    Versucht Vertrauen in euch und eure Arbeit zu bekommen, denn dann habt ihr auch Vertrauen in euch selbst und das braucht ihr um in der Geschäftswelt bestehen zu können. Und bedenkt die Konkurrenz ist riesengroß.

    Leichter gesagt als getan, ich weiß, dazu muss man sich selbst erkennen und sich seine Stärken aufzeigen aber ebenso seine Schwächen und diese sind es nun mal die ein Künstler/in am meisten hat durch sein überstarkes empfinden sich Gedanken macht was denkt der gegenüber.
    Ihr seit somit nicht bei der Sache.
    Und damit habt ihr die Verhandlungen schon verloren.
    Denn vor lauter denken vergesst ihr das wesendlichste, der Gegenüber merkt es.

    Künstler/innen sind Träumer und vergessen das sie in der Realität leben, dessen werden sie sich nur dann bewusst wenn sie am Monatsende die Miete zahlen müssen.
    Künstler müssen auch Träumer sein, denn sonst könnten sie diesem Beruf (=Berufung) gar nicht nachgehen, aber sie müssen soviel Realist sein dass sie am Ende ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen können.

    Ich möchte aber nicht die ganze Schuld nur meinen Berufskollegen/innen geben, sicherlich liegt es auch daran, dass, das Ansehen der Künstler in dem letzten Jahrhundert sehr gelitten hat , man bezeichnet uns als Alkoholiker, Dogenkonsumente, Typen die nicht Arbeiten gehen wollen, und und und .
    Das Künstler/innen mehr an Arbeit leisten sieht man nicht, das unser Arbeitstag manchmal mehr Stunden hat als der eines Angestellten.
    Viele Künstler und Künstlerinnen zerbrechen an diesem Umstand.

    Dazu kommt im Moment noch die schlechte finanzielle Lage der übrigen Nation, denn bevor man sich ein Kunstwerk an die Wand hängt sorgt man das Anderes im Schrank ist.
    Und die Wenigen die sich Kunst noch leisten können sind durch die Galeristen nur noch darauf aus dass die gekauften Werke eine Wertsteigerung durchmachen.

    Aber egal wie ihr es angeht bedenkt immer ihr seit Selbstständige in eurem kleinen Betrieb.
    Und das Ansehen der Künstler/innen muss wieder steigen, die Menschen müssen wieder Spaß daran haben bei Künstlern ihre Aufträge abzugeben und sich deren Werke kaufen zu dürfen.
    Schaut einmal in die Vergangenheit, da galt es als schick bei einem Künstler ein Portrait anfertigen zu lassen und wie ist das heute?
    Denkt mal darüber nach.
    Nun kann der eine oder andere sagen, der hat ja leicht reden, nun ich habe in den letzten 12 Jahren meine Beiden Kinder als alleinerziehender damit ernährt und ich werde auch noch die nächsten Jahre damit verbringen meine Kunst zu erschaffen, und wenn es reicht ein Dach über dem Kopf, einen vollen Kühlschrank , Rollen von Leinwand, Papier und Farben, vielleicht auch noch etwas Tabak zu haben, nun was will ich mehr?
    Menschen die ich mit meiner Begeisterung für meine Kunst begeistern kann.

    Euer
    Johakon

  3. Hier im Netz fällt es mir auch schwer, den Wert für meine Werke fest zu legen. Wenn ich die Leute kenne, die meine Bilder erwerben möchten, geht das einfacher. Ich habe auch schon Bilder als Bezahlung für Dienstleistungen oder Handwerksarbeiten benutzt. Allerdings habe ich erst vor ein paar Jahren angefangen meine Bilder auch verkaufen zu wollen. Denn die Jahre davor konnte und wollte ich mich nicht davon trennen. Erst als die Nachfrage stieg, gab es ein Umdenken. Nur leider ist die Nachfrage nicht groß genug um mich davon über Wasser halten zu können.Als Künstler ist man eben auch ein Überlebenskünstler. Man sollte einfach Authentisch sein, dann klappt es auch mit den Preisen für seine eigenen Werke.

    Schönen Gruß,
    Angelika

  4. Ich gebe den Kommentaren recht, dass man niemanden von seiner Kunst überzeugen kann, wenn man nur aus Minderwertigkeitskomplexen besteht. Andererseits, selbst wenn man noch so selbstbewusst ist, seine Bilder großartig findet und auch gerne viel Geld mit dem Verkauf seiner Bilder verdienen würde, nicht jeder von sich überzeugte Künstler ist auch ein guter Verkäufer. Auch ein Spitzenkoch kann mit einem eigenen Restaurant scheitern, oder ein toller Mediziner in der Forschung besser aufgehoben sein, als in einer eigenen Ordination. Das ist branchenübergreifend. Denn auch schlechte Künstler können ihre fragwürdigen Werke oft verkaufen,einfach, weil sie bessere Verkäufer als Künstler sind, sowas habe ich auch schon oft erlebt.Dass viele Künstler an der Armutsgrenze leben, glaube ich liegt außerdem daran, dass der Stellenwert der bildenden Kunst in der Gesellschaft einfach allgemein sehr gering ist. Egal übrigens wie toll vermeintliche Kunden Bilder finden und es auch offen anerkennen wie viel Arbeit dahinter steckt und auch, wenn sie das Preis-Leistungsverhältnis super finden, im Endeffekt geben sie das Geld das ein Bild kosten würde momentan lieber für Kleidung,Auto, Urlaub, Essen, etc. aus. Wenn jemand weiß, wie man diesen Teufelskreis durchbrechen kann, bitte melden. In Österreich haben Künstler auch oft Probleme in Galerien auszustellen oder bei Kunstwettbewerben mitzumachen, wenn sie keinen akademischen Titel haben, wie sich das in Deutschland verhält, kann ich nicht beurteilen. Trotzdem,viel Spaß auch weiterhin uns allen bei unseren Künsten.

  5. Bei dem über-inflationären Angebot von
    Kunstprodukten sollte man sich n.m.Auffassung
    keinen großen Illusionen hingeben; in fast allen
    Familien gibt es derzeit künstlerische Ambitionen, hinzukommt eine Heerschar
    Professioneller, die um Marktanteile mit Hilfe
    ihrer Galeristen & Kuratoren ringen.
    Ich bin glücklicherweise finanziell unabhängig
    von m.“Kunst“, & insofern auch nicht an Ver-
    marktungsstrategien interessiert. Mir bedeutet
    Erleben v. Kunst eine seelische Bereicherung,
    wenn andere sich ebenso bereichert fühlen,
    dann lohnt sich der Weg bestimmt auch für sie.

    Liebe Grüße an Alle
    v. Wepunkt

  6. Ich kann mich dem Thema nur anschliesen!
    Es ist schwierig von seiner Kunst zu leben.
    Ich selbst arbeite Hauptberuflich als Maskenbildnerin (freischaffend)was auch schon nicht leicht ist.Die Malerei bringt mir sozusagen ein Taschengeld ein.
    Bin stolz darauf überhaupt sagen zu können „Ich verkaufe meine Bilder“.
    Ich weiß nicht ob man der Wirtschaftskrise die Schuld geben soll, denn da drausen gibt es trotz alle dem noch viele Menschen die genug Geld besitzen.
    Ich denke das es auch viel mit der „Geiz ist geil“Mentalität zu tun hat!
    Ich habe erst vor kurzen die Erfahrung machen müssen,wie knauserig manche Leute mit einem umgehen wenn es um den Preis geht, da wird man sogar schon um 3.50.-€ beschi…..trogen!

  7. Ein paar Tipps. Da (keine Werbung!) hat eine Frau ein Buch über den prof. Kunstbetrieb geschrieben, welches ich für sehr aussagekräftig halte. Was ich u.a. daraus gelernt habe: 1. Der prof. Kunstbetrieb akzeptiert seit den 60er Jahren fast nur den MFA-Abschluss (Master of Fine Arts) – er gilt als Einstieg in die wichtigsten Museen, Galerien und Biennalen. Ich habe ihn nicht, aber es wirft mich auch nicht um.
    2. Wer versucht schon als Künstler ohne Studium seinen Werken eine Einmaligkeit zu attestieren? Wer kann von sich selbst behaupten, alles nur in seiner Kraft stehende an Erfahrungen, Versuchen und Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben? Wer „erzählt“ in seinen Bildern wirklich Geschichten, vermittelt dem Käufer das Gefühl, dass seine Welt ohne den Besitz dieses Bild nicht mehr erträglich ist?
    Das sind großspurige Worte, aber wer denkt wirklich großspurig? Wirklich! Und nicht heimlich; ohne roten Kopf, ohne Skrupel! Wer wirklich verkaufen will, findet Wege! Der findet auch einen Verkäufer – auch hier muss dem Künstler einleuchten, dass der Verkäufer nur Kunst annehmen kann, die er wirklich verkaufen kann – hier leiden viele Künstler an einer fehlerhaften Selbsteinschätzung. Sie malen ein Bild und glauben, dass sie ein Meisterwerk geschaffen haben, dabei haben sie noch nicht mal probiert, ob sie das Bild auch in anderen Farben, Zusammenhängen oder Dimensionen malen können. Sie probieren nicht mal, wie sich das Bild im Kopf, im Bauch anfühlt, sie spüren nicht, wie sehr das Bild sich aus ihnen herausgeschält hat. Mit dieser Unsicherheit werde ich NIEMALS! den Preis erzielen, den ich mir wünsche. Dieses absolute Sicherheits-Gefühl muss zum Glaube werden.
    Bin ich Dienstleister oder Künstler? Wem will ich Kunst verkaufen? Verfügt der Käufer überhaupt über ein Kunstinteresse oder tut´s ihm ein Druck aus dem Baumarkt auch? Ich bewerte es nicht, nur als Künstler darf ich dieses Klientel nicht als meinen Kunden sehen – oder ich muss eben zähneknirschend den Preis akzeptieren. Die Krise als Absatzproblem zu sehen halte ich für eine Entschuldigung. Natürlich sind die Märkte verschoben worden – aber ich will ja MEIN Werk verkaufen und das ist immer einmalig! Gestern – heute – morgen! Und für mein Werk gibt es einen Käufer! Irgendwo, als mach ich mich auf den Weg! Wer an keine Tür klopft, dem kann auch nicht geöffnet werden. Und wer sagt, dass das nicht so einfach sei, der klopft nicht laut oder heftig genug! Nochmal! Seid einmalig, malt etwas aus Euch heraus, erfindet Euch neu! Jeden Tag! Seid beweglich, legt Euch mit Euch selbst an, bekämpft Eure Bequemlichkeit, macht aus Euren Arbeiten ein Abenteuer! Liebt, was ihr tut! Liebt es aus ganzem Herzen, befreit Euch von Zweifeln! Übt, macht Fehler, aus denen ihr lernt, versucht nur alles Erdenkliche!
    Ich machte vor kurzem die Erfahrung, dass genau das, was ich jetzt geschrieben habe, auch funktioniert. Natürlich zieht es gewaltige Veränderungen nach sich, aber ich beginne, meine bisher starre Haltung aufzugeben, lerne, wie es noch wirken könnte. Die Aufregung hat begonnen – die Energien fließen, ich bin begeistert.

  8. Ich habe gerade die Kommentare gelesen und kann vielem einfach zustimmen, weil ich es täglich auch erlebe, wenn es um den Verkauf, das Anpreisen meiner Künste geht. Dennoch hat mich der Kommentar von Eilhardt bestärkt, diesen Weg, den ich nun schon 26 Jahre freischaffend gehen darf, gestärkt weiter zu gehen. Es sind wirklich die Zweifel, die mich hindern, einfach ich zu sein, so wie ich mich ausdrücke, erfinde, entwickel. Ich weiß ja, dass alles was ich tue in meinen künstlerischen Formen, aus mir heraus entsteht und aus niemanden sonst. Wenn nicht dafür schon Nehmerinnen und Nehmer gewesen wären bis heute, dann hätte ich darüber mal nachdenken können, was „falsch“ ist, aber ich lebe, es gibt mich und ich erschaffe KUNST, einfach wunderbar.

  9. >Fehlt den Künstlern das Verkäufer-Gen?<

    Sicherlich nicht allen – häufiger ist es der Mangel an Interesse für Marketing schlechthin.

    Kunst und Markt sind zwei Seiten einer Medaille, beide sind gleichberechtigt, sie bedingen einander, daher ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Marketing eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Verkäufe von Kunstwerken.

    Grundsätzliche Regelungen und Überlegungen aus dem Marketing können durchaus modifiziert im Kunstmarkt angewendet werden,
    es lohnt sich auf dieser Klaviatur zu spielen…

  10. Ich danke euch für diesen Artikel!

    Sehr interessant!

    Ich sehe es sehr ähnlich wie Johakon..

    Ich werde hier nun bestimmt öfters vorbei schauen.

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